Futur Drei

von Faraz Shariat | Deutschland 2020 | 92 Min. | deutsch und teilweise Farsi mit deutschen UT

Sa 26.09.20 | 20 Uhr | Open Air Kino im Innenhof der Kulturetage oder bei schlechtem Wetter in der Halle in der Kulturetage

Parvis wächst als Kind der Millenial-Generation im komfortablen Wohlstand seiner Iranischen Einwanderer-Eltern in Hildesheim auf. Dem Provinzleben in Hildesheim versucht er sich durch Popkultur, Grindr-Dates und Raves zu entziehen. Nach einem Ladendiebstahl leistet er Sozialstunden als Übersetzer in einer Unterkunft für Geflüchtete. Dort trifft er auf das iranische Geschwisterpaar Banafshe und Amon und Banafshe und verliebt sich in Amon. Zwischen ihnen entwickelt sich eine fragile Dreierbeziehung, die zunehmend von dem Bewusstsein geprägt ist, dass ihre Zukunft in Deutschland ungleich ist. Als Banafshes Asylantrag abgelehnt wird, überträgt sie Parvis die Verantwortung für ihren jüngeren Bruder. Aber ist Parvis schon reif, Verantwortung zu übernehmen?

 

In seinem autobiografischen Regiedebüt erzählt Faraz Shariat vom queeren Heranwachsen eines Einwanderersohns in Deutschland. FUTUR DREI ist ein pop-affines und kraftvolles Plädoyer für Diversität. Die drei Hauptdarsteller wurden als Bestes Ensemble mit dem Götz-George-Nachwuchspreis ausgezeichnet, und bei der Berlinale erhielt Faraz Shariats autobiografisches Regiedebüt als bester Spielfilm den Teddy Award.

“Queer und postmigrantisch in der Kleinstadt. Ein doppelter Coming-Out-Film als aktivistisches Popcornkino.”

Der Tagesspiegel

 



“Das ist eine wichtige Kehrtwende im deutschen Film - weg von Betroffenheitserzählungen und Feelgood-Komödien, die Geschichten von Flüchtlingen oder Migranten entweder emotional ausschlachten oder als Gagmaschine benutzen.”

Süddeutsche Zeitung



 

„Shariat schickt sein Alter Ego Parvis auf eine Erkenntnisreise, auf der er sich nicht nur seiner Wurzeln bewusst wird, sondern diese zu einer Rückeroberung seiner Identität nutzt.“

Süddeutsche Zeitung

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